• PTE - die lerntherapeutische Facheinrichtung

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Die Geschichte der PTE

Die Pädagogisch Therapeutische Einrichtung (PTE) wurde 1994 vom Diplom-Sozialpädagogen Karl-Heinz Dittmann gegründet. Zuvor hatte er erfolgreich mehrere Jugendbildungshäuser geleitet und sich 1993 als Inhaber einer Nachhilfeeinrichtung selbständig gemacht. Trotz großen Erfolges war Dittmann mit seiner Arbeit nicht vollkommen zufrieden. Ihm wurde schnell klar, dass er für seine Schülerinnen und Schüler mehr tun könnte, als es ihm eine klassische Nachhilfe ermöglichte. Die Probleme, die beim Lesen und Schreiben oft auftraten, waren mit reinem Stoffpauken nicht zu lösen. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand unter Mithilfe verschiedener Pädagoginnen und Psychologinnen das erste PTE-Handbuch zur Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS).

Angetrieben von der Überzeugung, dass dieses Konzept eine große Verbesserung der Qualität in der Bildung darstellt, verkaufte Dittmann seine Nachhilfeeinrichtung und eröffnete die erste PTE in Schorndorf. In einer Drei-Zimmer-Wohnung in der dortigen Altstadt wurde unter dem Slogan „Deutsch spezial für rechtschreibschwache Kinder“ Lerntherapie für LRS angeboten. Damals waren privatwirtschaftliche Bildungseinrichtungen noch unüblich und die LRS war weithin unbekannt. Sie wurde bestenfalls als Modediagnose abgetan. Dies macht viel Aufklärungsarbeit nötig, um die Idee der PTE zu etablieren. Hierbei konnten viele Kritiker als Kooperationspartner gewonnen werden.

Karl Heinz Dittmann
PTE-Gründer Karl-Heinz Dittmann,
Dipl. Soz.-Päd.

In den folgenden vier Jahren entstanden neun weitere Einrichtungen im Großraum Stuttgart. Doch die Kapazitäten, die PTE mit eigenen Kräften weiter zu verbreiten und so noch mehr Kindern helfen zu können, stieß bald an Grenzen. So nutzte Dittmann seine Erfahrungen, die er bereits als Franchisepartner in der Nachhilfe gemacht hatte und bot sein Konzept Partnern in Lizenz an. Damit war es möglich, Einrichtungen im ganzen Bundesgebiet zu eröffnen. Außerdem brachten die Partnerinnen und Partner wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen in das Netzwerk ein und bereicherten somit die inhaltliche Arbeit der PTE. Dies ist noch heute einer der Grundpfeiler des Netzwerkes.

Nach der ersten Gründung eines Partners 1995 entwickelte sich die Zahl der Einrichtungen rasant und bereits 1999 gab es 33 PTEs. Die logische Konsequenz war die Gründung der PTE Franchise GmbH zum 1. Januar 2000. Heute gibt es knapp 90 Pädagogisch Therapeutische Einrichtungen im ganzen Bundesgebiet und nicht wenige Partner/-innen betreiben mehrere Einrichtungen.

Doch neben der Erweiterung des Wirkungskreises arbeitete man auch kontinuierlich an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Systems. Der Bedarf von ähnlichen Angeboten für Kinder mit Rechenschwäche und Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) war groß und der Leidensdruck der Betroffenen enorm. Die Erarbeitung von Therapiehandbüchern für diese artverwandten Felder war naheliegend und wurde mit Hochdruck vorangetrieben. Daraus entstand der konzeptionelle Bereich. Dort entwickeln erfahrene Lerntherapeutinnen und Sozialwissenschaftlerinnen permanent die Handbücher weiter, erarbeiten neue Konzepte, testen Materialien oder Diagnostikverfahren, erarbeiten Fachvorträge oder stehen den Partner/-innen beratend zur Seite.

Der hohe Qualitätsanspruch ist bis heute hervorstechendstes Merkmal der PTE. In allen PTEs wird nur mit pädagogisch und psychologisch ausgebildetem Personal gearbeitet. Außerdem durchlaufen alle Mitarbeiter/-innen und Partner/-innen eine interne lerntherapeutische Fortbildung.

Die PTE ist bundesweit von den Jugendämtern für eine Förderung nach § 35a Kinder- und Jugendhilfegesetz anerkannt. Weitere Anerkennungen nach Bildungs- und Teilhabepaket oder für die Jugendhilfe liegen vor. Darüber hinaus wird eng mit Schulämtern, Schulen.

Neuester Systeminhalt seit 2012 ist das Lerncoaching. Hier reagierte die PTE auf die Entwicklung, dass immer mehr schwerwiegende Lern- und Leistungsstörungen vorliegen, die nicht auf eine Rechenschwäche, eine LRS oder eine ADHS zurückgehen. Dieses neue Störungsbild ist von vielen Faktoren beeinflusst und kann über die Nachhilfe nicht oder nur teilweise beseitigt werden. So werden hier Kinder und vor allem Jugendliche mit lerntherapeutischen Methoden wieder fit für ihren Schulalltag und damit auch für ihr weiteres Leben gemacht.